Über das Projekt

Lumea lui Pinocchio, was „Pinocchios Welt“ bedeutet, ist eine Kindertagesstätte.

Jeden Nachmittag kommen an die 25 bis 30 Kinder, die hier ein Mittagessen und Hilfe bei den Hausaufgaben bekommen. Danach basteln wir meistens zusammen oder machen Spiele. Lumea lui Pinocchio kümmert sich darum, dass die Kinder auch außerhalb der Nachmittagsbetreuung ein möglichst geregeltes Leben haben. Also, dass sie zur Schule gehen, duschen und genügend Essen und Kleidung haben.

Die meisten Kinder, die zum Zentrum kommen, sind Roma, allerdings können auch andere Kinder kommen. Es wird kein Unterschied gemacht, ich weiß die ethnische Herkunft einiger Kindern nicht einmal.

In Lumea lui Pinocchio sind vier Frauen angestellt: Zwei Erzieherinnen, eine Sekretärin, die zugleich kocht, und eine Putzfrau, die auch kocht. Zusätzlich gibt es die Freiwilligen, im Moment ein Junge aus Peru und ich. Eigentlich bräuchte es noch mehr Angestellte, denn wir sind alle oft überfordert und die Kinder brauchen noch mehr Unterstützung. Aber dafür ist leider nicht genügend Geld da.